The Cast

Hier erscheinen die Figuren des Howard-Goldstein-Vortex mit kurzen Beschreibungen und relevanten Daten.

Major Cast

Viele werden in den Strudel von Charles Benjamin Howards Leben und Erbe gerissen, doch im Zentrum stehen er selbst, sein Bruder und seine drei Kinder.

Charles Benjamin Howard

Der 1944 geborene Industrielle war der Erbe eines damals nur kleinen Betriebs der petro-chemischen Industrie in Oakland. Charles B. Howard baute die Firma ab den späten 60er-Jahren zu einem auf Kunststoff, Düngemittel und Rohstoffe für die Pharma-Industrie liefernden Konzern um, die Raffinerie stieß er in den Siebzigern gegen den Widerstand seines greisen Vaters ab. Im Konzern setzte er sich in einem Machtkampf gegen seinen Bruder Nicolas durch, ab den späten Siebzigern war Charles der alleinige Lenker von Howard Industries. Mit Charlotte, die er 1962 mit 18 geheiratet hatte, hatte er die Kinder Dorothy (1964) und Charles Junior (1972). Nach dem Tod Charlottes 1982 heiratete er 1985 Isabelle Lagarde, eine erfolglose französische Schauspielerin. Dorothy und Charles Junior war die Ehe mit der jüngeren Frau suspekt, zusammen mit Nicolas hintertrieben sie die Ehe mit solcher Vehemenz, dass Charles B. Howard und Isabelle 1992 dem Druck nachgaben, trotz der 1987 geborenen Tochter Claire. Charles B. Howard brach daraufhin allerdings auch mit seiner Familie. Zum großen Entsetzen seiner Familie heiratete er 2012 abermals, dieses Mal eine über 40 Jahre jüngere Mitarbeiterin von Howard Industries: Esther Goldstein-Howard. Viele der geschäftlichen Entscheidungen Charles B. Howards hatten sich bereits zuvor vom vorherigen Kurs entfernt, aber man schrieb den neuen Kurs dennoch vor allem Esther zu. Als Charles B. Howard 2016 starb, hinterließ er seine 28-jährige Witwe, die Kinder Dorothy, Charles Junior und Claire sowie seinem Bruder ein milliardenschweres Vermögen und den noch viel wertvolleren Konzern Howard Industries Ltd. mit Hauptsitz in Oakland/CA.

Esther Goldstein-Howard

Die Witwe Charles B. Howards wurde 1988 in Haifa geboren. Ihr Elternhaus war jüdisch, allerdings vom Orthodoxen weit entfernt. Im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Eli lehnt sie Gewalt als Konfliktlösung ab, auch wenn der Gewaltverzicht einseitig erfolgt. Das brachte sie in einen Gewissenskonflikt mit der Wehrpflicht in Israel. Als ambitionierte Schülerin in den Naturwissenschaften studierte sie in den USA, was ihr die Entscheidung zu einer Wehrdienstverweigerung erleichterte. Nach dem Studium wurde sie bei Howard Industries als Chemikerin angestellt. Dort lernte sie in einer internen Kommission zur Haltung des Konzerns zu Militär-Aufträgen Charles B. Howard kennen, dem die glühende Rede der Pazifistin Esther auffiel. Etwas später wurde die südländisch aussehende Esther mit ihren schwarzen, wallenden Locken zum Gesicht einer Diversity-Recruiting-Kampagne von Howard Industries, während sie im Hintergrund bereits Charles B. Howard datete. Als Charles B. Howard 2012 Esther Goldstein heiratete, war das Medienecho groß. Die Boulevard-Presse titulierte die atheistische Chemikerin als „das jüdische Model“. Auch Charles B. Howards Familie richtete sich gegen die Verbindung.

Nicolas Jeremy „Nick“ Howard

Der jüngere Bruder des Konzern-Besitzers Charles B. Howard wurde 1952 geboren. Der ehemals blonde Nick Howard galt immer als der ruhigere der Brüder, aus dem Erbe des Konzerns machte er sich nicht viel. Er hatte eine Karriere als Lobbyist für Howard Industries in Washington, später betätigte er sich in verschiedenen industrienahen Bundesbehörden. Nicolas J. Howard hielt meist Distanz vom mondänen Leben seines Bruders, dessen erste Frau Charlotte und er verstanden sich nicht. Die Boulevard-Presse sah ihn als Mastermind hinter dem Angriff Dorothy Howard-Fieldings und Charles Howard Juniors auf Charles B. Howards Ehe mit Isabelle Lagarde. Seit 2004 meidet der ergraute und teils kahle Nicolas J. Howard noch mehr als früher die Medien und gilt auch gegenüber seinen Nichten und Neffen als distanziert.

Dorothy Howard-Fielding

Charles B. Howards älteste Tochter wurde 1964 geboren. Sie gilt als willensstark, zäh und durchsetzungsfähig. Charakterlich und auch mit spitzer Nase, braunen Haaren und grünen Augen ähnelt sie ihrer Mutter Charlotte. Bereits in jungen Jahren galt sie als aussichtsreichste Kandidatin aus der Familie, Howard Industries nach dem Rückzug ihres Vaters zu führen. In Washington sammelte sie im Dunstkreis von Nicolas J. Howard Kontakte und Einfluss, dabei lernte sie den Kongressabgeordneten Henry Albert Fielding III. aus New Hampshire kennen, den sie 1992 heiratete. Ihrer Ambition, eine wichtige Rolle in Howard Industries einzunehmen, stand bereits nach ihrer massiven, offen in den Medien und über Intrigen ausgetragenen Opposition gegen die Ehe ihres Vaters mit Isabelle Lagarde einiges entgegen. Als Ehefrau von Politiker Fielding, der ab 2003 im Senat saß, stellte sie die Ambition weiter zurück. Insbesondere nach der Hochzeit von Esther und Charles B. Howard wurde über ihre Äußerungen in Sorge um Howard Industries allerdings auch öffentlich klar, dass ihre Ambition auf die Firma nur zurückgestellt, nie aufgegeben war.

Charles Howard Junior

Der jüngere Bruder von Dorothy Howard-Fielding genießt weit mehr als seine ältere Schwester die finanzielle Ausstattung, die durch das Testament von Charlotte Howard den beiden Kindern zuteil wurde. Der 1972 geborene Charles galt und gilt als Partylöwe, in seinem abgebrochenen Jura-Studium ebenso wie im abgeschlossenen Betriebswirtschaftslehre-Studium und auch danach. Er betätigte sich als Unternehmer, gelegentlich erfolgreich, oft aber auch nicht, den das finanzielle Polster als ein „Howard“ stets rettete. Er inszeniert gerne seine Muskeln, trägt die dunklen Haare zurückgegelt und umgibt sich gerne mit schönen, jüngeren Frauen. Feste Beziehungen halten selten lange bei Charles Junior. Ebenso gilt er als impulsiv und als einer, der die von der älteren Schwester erkämpften Privilegien als ein Howard-Kind mitnutzt.

Claire Howard

Die jüngste der Howard-Kinder ist die Tochter aus der kurzen Ehe Isabelle Lagardes mit Charles B. Howard. Sie beschreibt ihre ersten Erinnerungen als die traumatische Erfahrung der Trennung ihrer Eltern. Isabelle Lagarde nahm ihre Tochter mit, sie erwirkte, dass Charles keinen Kontakt zu Claire haben durfte. Claire wuchs ab 1994 mit dem Industriellen Steven Lunden als Vaterfigur auf, 1996 heirateten Isabelle Lagarde und Steven Lunden. Erst mit 16 forschte Claire nach, wer der Vater war, an den sie sich in ihren frühesten Erinnerungen erinnerte. Als Anhaltspunkt hatte sie nur den nicht unbedingt sehr seltenen Nachnamen Howard. Ohne das Wissen ihrer Mutter stellte sie eine Anfrage und bekam Akteneinsicht, traf Charles B. Howard und war von dem verbitterten, alten Mann, der ihr keine Antwort auf ihre Fragen nach dem „Warum“ der Trennung geben konnte, tief enttäuscht. Dass sie auch im Aussehen mehr nach ihrer Mutter kommt, dunkelblond und grauäugig, kam ihr daher sehr entgegen. Mit zunehmenden Informationen über die Förderung, die Charles B. Howard Isabelle und Claire zukommen ließ, relativierte sich Claires Eindruck von ihrem leiblichen Vater zusehends, auch wenn sie Steven Lunden weiter als ihren Vater bezeichnet. Claire studiert in San Francisco Medizin.

Recurring Characters (Mainland USA)

Charlotte Howard

Die erste Ehefrau Charles B. Howards ist die Mutter von Dorothy Howard-Fielding und Charles Howard Junior. Geboren wurde sie 1938 und sie starb 1985 an einer Krebserkrankung. Sie war sechs Jahre älter als ihr Ehemann Charles B. Howard und galt als sehr resolut, auch wenn sie sich aus dem Geschäftlichen völlig heraushielt. Einiges spricht dafür, dass ihre Erkrankung durch Kontamination des Trinkwassers mit Abwässern der chemischen Industrie, unter anderem von Howard Industries selbst, begünstigt wurde.

Cristina „Cris“ Benitez

Benitez ist Mitte 30 und war bis zu Charles B. Howards Tod eine von dessen Sekretärinnen, die allerdings auch recht stark Esther Goldstein-Howard zugeordnet war. Sie hat zwei Kinder und einen Ehemann, spricht fließend Spanisch, Englisch und Französisch. In den dunkelbraunen Haaren trägt sie meistens blonde Akzente.

Elizabeth „Liz“ Ames

Obwohl Ames (Jahrgang 1987) noch recht jung ist, hat sie als Anwältin Charles B. Howards und Esther Goldstein-Howards schon einige Akzente gesetzt. Sie gilt als aufsteigender Stern, dem allerdings noch etwas Praxis im Umgang mit der Öffentlichkeit fehlt. Durch ihre enge Arbeit mit Howard Industries stieg sie in der eher kleinen Kanzlei White, Queens and Partner noch vor Charles Howards Tod zur Senior-Partnerin auf, eine Umbenennung in White, Queens and Ames ist aber noch nicht geschehen. Privat ist sie nicht gebunden, gilt als ruppig und dominant im Umgang mit Männern. Eine Fehde verbindet die sportlich-attraktive, blonde Anwältin mit ihrem Studienkollegen Robert Landsman. Über den Grund dafür schweigt Ames sich aus. Andeutungen gehen aber in Richtung verletzter männlicher Eitelkeit.

Thomas „Tom“ Arden

Der Abteilungsleiter „Hochrobust-Spezialkunststoffe“ bei Howard Industries ist ein ruhiger, breitschultriger Endvierziger, der früher einmal American Football gespielt hat. Mit Frau und Kindern lebt er in Concord. Als enger Vertrauter von Charles B. Howard galt er als Anwärter auf eine höhere Position, dem der Tod von des alten Chefs nicht nur nahe geht, sondern auch eine Karriereunsicherheit für ihn bedingt.

Senator Henry Albert Fielding III.

Senator Fielding hält den Senior-Senatsitz eines Neuengland-Staates in der mittlerweile dritten Amtszeit. Er gehört zur Republikanischen Partei, vertritt aber moderate Positionen. Geboren im Jahr 1966 ist er zwei Jahre jünger als seine Frau. Das nicht unbeträchtliche Vermögen Dorothys Howards spielte bei der Finanzierung der Kampagne um den Senatssitz eine nicht unerhebliche Rolle. Senator Fielding ist Jurist, er studierte in Harvard und war in den späten Achtzigern drei Jahre lang Staatsanwalt in Kalifornien, wo er auch seine Frau Dorothy kennenlernte. Mit zwei Jahren Unterbrechung war er drei Amtszeiten Kongressabgeordneter, bewarb sich vergeblich als Gouverneur von New Hampshire. Er ist groß und schmal, früh ergraut und sieht älter aus, als er ist.

Robert Frederick „Bob“ Landsman

Der braunhaarige, sportliche Landsman ist drei Jahre älter als Liz Ames und hat zusammen mit ihr Jura studiert. Er galt als Partylöwe und Frauenheld auf der Uni, er gab mit seiner Football-Karriere und dem Militärdienst an. Bereits kurz nach Beginn des Studiums schoss er sich mit Diffamierungen und Anfeindungen auf Elizabeth Ames ein, die zu diesem Zeitpunkt noch aufs College ging. Kurz vor Ende des Studiums wurden Bilder von ihm veröffentlicht, die ihn in auf einer Fetisch-Party zeigten, wogegen er massiv vorging. Es wurde von einigen Kommilitonen vermutet, dass Liz Ames sich für Anfeindungen durch Veröffentlichung der Bilder rächte, da sie damals eng mit der Freundin des Veranstalters befreundet war. Landsman arbeitet bei einer großen Kanzlei aus San Francisco, die neben Steven Lunden auch Charles Howard Junior und mittlerweile auch Dorothy Howard-Fielding vertritt. Er ist dort weiterhin Junior-Partner, pflegt aber nach Kräften seine Fehde mit Liz Ames.

Isabelle Lagarde

Charles Benjamin Howards zweite Frau war bereits deutlich jünger als er. Sie wurde 1958 geboren und arbeitete nach abgeschlossenem College als Sekretärin und Assistenz der Geschäftsleitung bei mehreren Anwaltskanzleien in der San Francisco Bay Area. Charles B. Howard und sie lernten sich kennen, da sie in der Zeit um und nach Charlotte Howards Tod bei Howards Notar Arden arbeitete. 1987 heirateten Isabelle und Charles, bereits 1989 kam Claire zur Welt. Dorothy Howard und auch Charles jr. lehnten die junge Frau an der Seite ihres Vaters ab. Nick Howard hat sich nie positioniert, aber es wurde oft spekuliert, dass er die treibende Kraft hinter der Scheidung von Isabelle und Charles im Jahr 1992 war. Isabelle lernte danach den wohlhabenden Schwerindustriellen Lunden kennen und heiratete ihn. Sie hatte keinen oder nur sehr wenig Kontakt mehr mit Charles B. Howard, wurde von ihm aber über den Umweg einer Stiftung stets so versorgt, dass sie nicht von Lunden abhängig werden musste.

Recurring Characters (Hawaii)

Sally Marsh

Die Kosmetikerin Sally Marsh wurde 1993 in Santa Monica geboren. Nach beendeter Highschool wurde sie Kosmetikerin und zog wegen eines Freundes nach San Francisco. Später floh sie aus der gemeinsamen Wohnung und nahm eine winzige Wohnung in Oakland, machte dort ein Studio auf. Eher zufällig wurde sie von Esther Goldstein gebucht, als diese Modell stand für die Kampagne für Howard Industries als modernes Equal-Pay-Unternehmen, da die Maskenbildnerin des zuständigen Fotografen krank ausfiel. Sally Marsh und Esther Goldstein verstanden sich gut, Esther ging immer wieder zu Sally. Sally ist außerdem eine Umweltaktivistin, die über die Entwicklung des Plans, Aphrodite, Nereide und Tethys nicht auszuliefern, sondern umzunutzen, in Charles Howards engeren Kreis kam. Der Tod des Milliardärs hat die Beziehung zwischen Sally und Esther noch erheblich enger gemacht.

Dr. Corey Callaghan

Als stellvertretender Leiter der Abteilung für Spezialkunststoffe war Dr. Callaghan ein wichtiger Mitarbeiter bei Howard Industries. Der Chemiker ist 1981 geboren und promovierte im Bereich der maßgeschneiderten Kunststoffe aus der Petrochemie. Der blonde, sportliche Wissenschaftler gilt als lässige, coole Gestalt, Windsurfing und Wellenreiten waren seine Hobbies, in denen er auch den einen oder anderen Wettbewerb gewann. Er fiel gelegentlich durch radikale antimilitärische Äußerungen und heftig-ablehnende Kommentare zum Walfang auf, bei Greenpeace wurde er wegen zu radikaler Äußerungen ausgeschlossen. Er interessierte sich sehr für Esther Howard, die in seiner Abteilung arbeitete, bevor sie Charles B. Howard heiratete. Callaghan kam etwa ein halbes Jahr vor Charles B. Howards Tod bei einem Surfunfall vor Hawaii um, eine Leiche wurde jedoch nie gefunden.

Sylvain Chartrand

Als ehemaliger Offizier der französischen Marine ist Chartrand erfahrener Seemann. Er ist polynesischer Abstammung und lebte lange Zeit in Papeete/Tahiti. Er war Marinesoldat, später Fremdenlegionär und dann U-Boot-Kommandant. Über das Ende seiner militärischen Karriere schweigt er sich aus, mit Mitte vierzig ist aber unwahrscheinlich, dass er nur altersbedingt ausschied. Chartrand ist ruhig und professionell, aber es umgibt ihn auch eine gewisse Aura von Gewalt und Geheimnis, so sagt zumindest Esther Goldstein-Howard.

Kapitän Ichigo Sakamoto

Sakamoto ist US-Staatsbürger, der auf Oahu lebt. Seine Mutter ist US-Japanerin, sein Vater ist ein Geschäftsmann, der aus Japan nach Hawaii kam, verhältnismäßig kurz nach dem Krieg. Zuerst war Sakamoto Fischer, der später zum ersten Offizier auf einem Trawler wurde und dann von Charles B. Howard für die „Charlotte Howard“ als Kapitän angeworben wurde. Die beiden hatten sich in einem Club in Honolulu kennen gelernt. Sakamoto war auch zeitweise Hausmeister auf dem Anwesen Charles B. Howards auf Oahu. Der Kapitän ist Mitte fünfzig und erweckt den Eindruck eines erfahrenen Seebären. Dass er ein Teezeremonie-Lehrer-Zertifikat der Urasenke-Teeschule besitzt und zudem Aikido betreibt, erzählt er eher selten. Dass er stark in der Kultur seiner Eltern verhaftet ist, spricht jedoch aus fast jeder seiner Handlungen.

Mai Sakamoto

Ichigo Sakamotos Tochter ist eine junge, recht moderne US-Amerikanerin mit japanischen Wurzeln, die allerdings auch einige Jahre in Japan bei ihrer Mutter gelebt hat, nachdem ihre Eltern geschieden wurden, als sie 14 war. Sakamoto Sayuko ist eine recht moderne Japanerin, die mit Tradition wenig am Hut hat, was Mai oft komisch vorkommt, da ihre Mutter nach Japan wollte, ihr traditionellerer Vater aber nach seinen drei Jahren in Kyoto für das Lehrzertifikat der Urasenke-Teeschule sofort nach Hawaii zurückkehrte. Mai studiert Musik an einem Konservatorium in Kalifornien.

John Hiller

Hiller wurde engagiert, das Haus von Charles B. Howard auf Hawaii zu hüten, als Ichigo Sakamoto seine dritte längere Reise nach Japan machte, um Teezeremonie-Lehrer zu werden. Der Kanadier Hiller ist ausgebildeter Gastronom, der für etliche Jahre nach seiner Ausbildung bei einem reichen, südamerikanischen Farmer als Koch und Haushaltschef tätig war, bevor er für drei Jahre für einen englischen Lord im Nordosten Englands als Haushaltschef und Butler arbeitete. Als er dort aus finanziellen Gründen seine Anstellung verlor, wurde er durch Nick Howard auf die offene Stelle in Charles B. Howards Haushalt auf Oahu aufmerksam gemacht. Hiller blieb, auch als Sakamoto zurückkam. Er kokettiert gelegentlich gerne mit seiner optischen Ähnlichkeit mit John Hillerman und gibt eine Art „Higgins“ auf dem Anwesen. Hiller ist bereits in seinen Sechzigern, hält sich aber nach Kräften fit.

Willard Sanders

Sanders ist in erster Linie der Fahrer und Mechaniker des Anwesens. Seine gelegentlichen Zitate der Serie „Magnum“ sind durchaus voll beabsichtigt – Privatermittler-Ambitionen hat er aber nicht, er ist vor allem ein Autonarr, dem Charles B. Howards Fuhrpark ans Herz gewachsen ist. Wenn Charles oder Esther es ihm gestattet hätten, hätte er durchaus noch mehr schnelle Autos angeschafft, zusätzlich zur Corvette und dem SLK des Anwesens. Sanders ist außerdem Rettungsschwimmer. Bevor er bei Howard begannt, wechselte er recht häufig die Jobs, als Rettungsschwimmer an Waikiki Beach, als persönlicher Trainer und als Automechaniker. Er blieb nirgendwo lang, was nur zum Teil an seiner gelegentlich anmaßenden Art liegt, sondern auch an seiner eigenen Wahl, da ihm meist recht schnell langweilig wurde. Dass der Enddreißiger nun seit fünf Jahren bei Howards Anwesen arbeitet, erstaunt ihn manchmal selbst.